Narbelois ist kein Unternehmen. Es ist ein Blog, der aus einer persönlichen Beobachtung entstand: dass viele kleine Ausgaben des Alltags nicht wahrgenommen werden, bis man sie einmal zusammenzählt.
Der Impuls dazu kam nicht aus einem Finanzratgeber. Er kam aus einem Moment, in dem ich bemerkte, dass ich fünf Abonnements für Dienste bezahlte, die ich kaum noch nutzte. Nicht weil ich das vergessen hatte, sondern weil die einzelnen Beträge klein genug waren, um keine Aufmerksamkeit zu verlangen.
Das hat mich interessiert. Nicht als Empörung über mich selbst, sondern als Phänomen. Warum nimmt das menschliche Gehirn kleine, regelmäßige Beträge anders wahr als einmalige größere Ausgaben? Warum wirkt eine monatliche Gebühr von 7,99 Euro harmlos, während dieselbe Summe als Jahresbetrag von knapp 96 Euro plötzlich eine andere Qualität hat?
Diese Fragen interessieren mich mehr als konkrete Handlungsempfehlungen. Narbelois gibt keine Ratschläge, welche Abonnements man kündigen soll oder wie man sparen muss. Der Blog rechnet nach, stellt Zusammenhänge dar und überlässt die Schlussfolgerung den Lesenden.
Was dieser Blog nicht ist
Narbelois ist kein Sparratgeber. Es werden keine Finanzprodukte empfohlen, keine Affiliate-Links eingebunden, keine Partnerschaften mit Anbietern eingegangen. Die Rechenbeispiele sind illustrativ und basieren auf deutschen Durchschnittspreisen. Sie ersetzen keine individuelle Finanzberatung.
Dieser Blog ist auch kein Verzichtsmanifest. Die Frage, ob ein täglicher Coffee-to-go sinnvoll ist, hängt von so vielen persönlichen Faktoren ab, dass eine universelle Antwort schlicht nicht existiert. Narbelois beschreibt, was die Rechnung ergibt. Was man daraus macht, bleibt jedem selbst überlassen.
Wie die Texte entstehen
Jeder Beitrag beginnt mit einer konkreten Beobachtung aus dem Alltag. Dann folgt die Recherche: Was kosten diese Dinge im deutschen Durchschnitt? Wie setzen sich die Preise zusammen? Welche Faktoren fehlen in der gängigen Darstellung?
Ich versuche, ehrlich zu sein, wenn eine Rechnung in zwei Richtungen funktioniert. Wenn Bequemlichkeit manchmal tatsächlich sinnvoll ist, schreibe ich das. Wenn eine Ausgabe bei genauer Betrachtung hauptsächlich aus Gewohnheit besteht, schreibe ich das auch.
Rückmeldungen, Korrekturen und eigene Beobachtungen sind willkommen. Das Kontaktformular ist offen.